Geboren wurde ich 1962 in Gütersloh. Meinen beruflichen Weg begann ich im Hotelfach und daher denke ich dienstleistungs- und serviceorientiert. Heute arbeite ich als Verwaltungswirtin bei der Stadt Versmold. Dort kümmere ich mich im Bereich Bürgerdienste um das Thema Theater und unterstütze das Standesamt bei Eheschließungen. Ehrenamtlich engagiere ich mich bei der Hospizgruppe Versmold.
Zur Zeit absolviere ich bei der Hospizakademie Gütersloh einen Kurs „Trauerbegleitung im Ehrenamt“.
Wie kam ich zur Trauerrede? ... Ich nenne sie lieber Abschiedsrede!
Als mein Vater starb (Er lebte mir vor, was es heißt Christ zu sein.), sehr engagiert in der Katholischen Kirche, lief es schon bei den Vorbereitungen völlig anders, als ich mir das hätte vorstellen können: alles andere als empathisch, viele Fehler passierten. Mich machte es fassungslos und traurig, dass die Abschiedsfeier meinem Vaters nicht gerecht zu werden schien. Da beschloss ich, selbst zu sprechen - nicht wissend, ob ich das schaffe! Ich habe es gekonnt, bekam Zuspruch. Mittlerweile habe ich ein Seminar besucht und bereits einige Reden gehalten. Auch den Abschied für meine Mutter habe ich selbst gestaltet. Beide Ansprachen im Rahmen einer katholischen Feier in der Kirche.